„Ein buntes Fest für Otti"

an der Grundschule Burgthann

BURGTHANN - Die gesamte Schulfamilie verabschiedete mit einem überaus fröhlichen, sehr abwechslungsreichen Fest ihre langjährige Rektorin Renate Ott-Schwander. Nach über 42 Dienstjahren, gut 18 Jahre davon in Burgthann, ging „Otti", wie sie liebevoll von ihren Schulkindern genannt wurde, mit Beginn der zweiten Schuljahreshälfte in den wohlverdienten Ruhestand.

Der Einladung zu diesem besonderen Ereignis waren zahlreiche Gäste gefolgt, die von Christine Wiesand herzlich begrüßt wurden, u. a. Altbürgermeister Georg Hirsch, Schulamtsdirektorin Elisabeth Wolfermann, die Schulleitungen der Mittelschule Burgthann und der Goldhutschule Ezelsdorf sowie die Leitungen der Kindertagesstätten bzw. des Hortes. Außerdem befanden sich einige Überraschungsgäste im Publikum wie Prof. Vroni Priesner und Prof. Günter Priesner sowie namhafte Musiker, die allesamt wunderbare Beiträge vorbereitet hatten.

Videobotschaft aus Allersberg

Das Programm startete mit einer Videobotschaft, die der ehemalige Schulrat Hans Joachim Jenchen aus Allersberg sendete. Die dortige Grundschule war der erste Einsatzort in Mittelfranken von Renate Ott-Schwander, bevor sie als Konrektorin nach Altdorf ging und 1998 schließlich Rektorin in Burgthann wurde.

Petra Schön, Konrektorin des Sonderpädagogischen Förderzentrums Altdorf, packte ihre persönlichen Grüße gekonnt in ein Akrostichon und formulierte Eigenschaften, die sich „Renate" zuordnen ließen. Souverän überbrachte Martin Kühnel, Schülersprecher der Mittelschule, gereimte Grußworte aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Auf die gemeinsame Zeit im Schulhaus blickte Carola Burschberg als Vertreterin des Hortteams zurück.

Aus den Reihen der Elternschaft kamen äußerst freundliche Dankesworte und die besten Wünsche für die Zukunft: Silke Siwig und Cornelia Hartmann sprachen für den amtierenden Elternbeirat, und die ehemalige Elternbeiratsvorsitzende Dr. Claudia Miller schickte einen Videogruß.

Überrascht wurde die Schulleiterin zudem durch eingespielte, humorvolle Worte vom bekannten Nürnberger Maler Udo Kaller, der in der Schule bei der Projektwoche „Kleine und große Künstler" mitgewirkt hatte. Sogar der berühmte Autor Paul Maar ließ es sich nicht nehmen und übermittelte wertschätzende Grüße an Renate Ott-Schwander.

Herausragendes Engagement

Auch das Schulamt Feucht steuerte eine virtuelle Botschaft bei: Stephan Lott, Fachberatung Informatik, würdigte die reibungslose Zusammenarbeit, die oftmals durch Leckereien versüßt wurde. Trotz vieler Termine nahm sich Schulrätin Elisabeth Wolfermann für das Abschiedsfest Zeit und erinnerte in ihrer Rede an wesentliche Stationen der Schulleiterin. Immer wieder wurde deutlich, mit welch großer Kompetenz, mit welch herausragendem Engagement und mit wie viel Herzblut Renate Ott-Schwander ihren Beruf ausübte.

Auch in ihren eigenen Worten waren die Liebe und die Leidenschaft zu ihrer Tätigkeit als Lehrerin und als Schulleiterin deutlich zu spüren, im Fokus stets das Kind. Sie selbst bezeichnete Schule als ihr Hobby, dem sie unendlich viel Zeit widmete. Einen ganz besonderen Dank richtete die Rektorin an ihren Mann, Hermann Schwander, der sie gewähren ließ und ihren beispiellosen Einsatz durch reichlich Verzicht erst ermöglichte. Die Lehrkräfte der Grundschule drückten die Leistung ihrer Chefin in Form eines speziellen Alphabetes aus: Otti macht alles von A bis Z. Umso beachtlicher wird der Verdienst, bedenkt man, dass sie als erste Rektorin der Schule in ein nahezu leeres, neu eröffnetes Haus einziehen musste.

Inzwischen hat sich vieles getan. Anlass genug, die Grundschule in Burgthann einmal von der Luft aus zu betrachten, so Tatjana Stark. Sie überreichte im Namen des Kollegiums einen Gutschein für einen Hubschrauber-Rundflug, auch um noch einmal die beruflichen Stationen der näheren Umgebung Revue passieren zu lassen.

Das überaus kreative Geschenk der Schulkinder präsentierten Monika Dingeldein-Schleißing, die als verkleideter Clown Fotos von der Schulfamilie knipste, sowie Mailin Schneider und Lilia Riedel aus der Klasse 3b: Ein Fotomosaik aus Schulhaus und kleinen Portraits. Außerdem schrieben alle Mädchen und Buben persönliche Briefe an die Rektorin bzw. malten ihr hübsche Bilder. Stellvertretend für alle las Paul Müller, Schüler der Klasse 4a, sehr gekonnt einen Brief vor, der die herzlichen Grüße der Kinder zusammenfasste. Von Dankbarkeit und zahlreichen positiven Erinnerungen an die Grundschulzeit geprägt waren ebenfalls die Videogrüße von Annika und Lars Müller, ehemalige Grundschüler.

Musikalische Beiträge

Die Schülerinnen und Schüler sorgten für tolle musikalische Beiträge im Programm. Gabor Mscisz, Klasse 3a, spielte auf dem Klavier das Stück „Hasta luego" hervorragend vor und sagte damit in wunderbarer Weise „Auf bald!". Die Schulkinder der 3b, die letzte Klasse von Ott-Schwander als Klassenleiterin, hatten sich etwas Besonderes ausgedacht. Unterstützt und angeleitet von Prof. Hermann Schwander, Prof. Hans-Günter Brodmann, Daniel Piccon, Markus Sommerer, Prof. Radoslaw Szarek und Werner Treiber überzeugten sie mit drei Percussion-Stücken.

Die Profis erfreuten die Rektorin zudem mit ihren Lieblingskompositionen, gespielt auf Marimba, Vibraphon, Schlagzeug, Klavier und Cajón. Das Motto „Prima Klima" ertönte im neuen Schulsong, den Monika Dingeldein-Schleißing extra für dieses Fest getextet hatte, lautstark durch das Haus. Auffallend engagiert wurde die Strophe über die Schulleiterin zum Besten gegeben: Ich mag die Otti, die Bonbons sind so süß. Ihr Einsatz ist riesig, wir sagen ungern „Tschüss!" Auch während der Feier machten die Mädchen und Buben ihre Zuneigung deutlich und skandierten immer wieder: Wir lieben Otti!

Schöne Erinnerung

Ein echtes Highlight hatte am Ende der Veranstaltung Prof. Vroni Priesner im Gepäck: Unter dem Künstlernamen Vera C. Koin verfasste sie die Geschichte „Vom Hai, der nicht singen wollte". Drei Klassen der Grundschule Burgthann durften im Vorfeld die Bilder zum Buch gestalten. Pünktlich zur Abschiedsfeier konnte das bezaubernde Werk druckfrisch überreicht werden. Die vierten Klassen, allen voran Samuel Gamst, übernahmen diese Aufgabe sehr gerne. Die Rektorin war vom Ergebnis so begeistert, dass sie allen Schulkindern und Lehrkräften ein Buch schenkte. Eine schöne, bleibende Erinnerung an „Ein buntes Fest für Otti"!

Helau!

Am Freitag vor den Faschingsferien tönte es lautstark durchs komplette Schulhaus: „Grundschule Burgthann, helau!“ Alle Klassen hatten sich zur alljährlichen Faschingsparty in der Aula versammelt, um gemeinsam zu tanzen, zu lachen, zu spielen, zu feiern, um vergnügt und fröhlich zu sein. Für beste Unterhaltung, tolle Musik und ein buntes, altersgerechtes Programm sorgte in absolut gekonnter, bewährter Weise Familie Gottowski. Sie schaffte es mühelos, alle Polizisten und Bösewichte, Hexen und Prinzessinnen, Cowboys und Indianer, sogar wilde Tiere zum Mitmachen zu motivieren. Ein ganz großes Dankeschön!

Herzlich bedanken möchten wir uns ebenfalls beim Elternbeirat für die leckeren Brezeln und die feinen Krapfen.

Vorlesewettbewerb der 4. Klassen

 

Vielen Dank, Simon,

dass Du unsere Schule

beim Lesewettbewerb

auf Kreisebene

so toll vertreten hast!

 

 

Herzlichen Glückwunsch

an unsere Schulhaussieger: Samuel, Sarah, Simon und Benjamin (nicht im Bild).

 

Wir sind mächtig stolz,

so großartige Vorleser bei uns

an der Schule zu haben!

 

Wohin mit dem Müll?

 

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Jungen und Mädchen der 4. Klassen der Grundschule Burgthann in jüngster Zeit ebenso wie mit vielen anderen Fragen rund um das Thema „Müll“. Daher konnten sie auch (fast) alle Fragen, die die Umweltbeauftragte Doris Schäfer vom Landratsamt Lauf den Schülerinnen und Schülern bei einem Besuch an der Schule stellte, leicht beantworten.

 

Zum Thema „Recycling“ erzählte Frau Schäfer den Kindern im Rahmen einer umweltpädagogischen Unterrichtsstunde aber auch einiges, was ihnen noch unbekannt war. So erfuhren sie beispielsweise, dass aus einer Getränkeflasche aus Kunststoff mittels Recycling am Ende ein Fleece-Pullover werden kann. Eigentlich eine tolle Sache, wäre da nicht der Transport nach Asien und zurück! Denn nicht alles wird dort wiederverwertet, wo es gekauft und entsorgt wird. Dazu äußerten sich die Schüler durchaus kritisch und lernten: Jede gute Idee sollte bis zum Schluss durchdacht sein, sonst taugt sie vielleicht nicht so viel!

 

Am Ende durften die Kinder dann selber noch etwas recyceln: Frau Schäfer zeigte ihnen, wie aus einem Tetrapack mit Schere, Kleber und Klettverschluss ein Geldbeutel werden kann!

Herausragendes Elternengagement für PC-Unterricht

 

Herausragendes Engagement der Elterngruppe „PC-Kurse“ machte es auch in diesem Jahr wieder möglich, Veranstaltungen für die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen anzubieten.

In 4 verschiedenen, jeweils dreiteiligen Kursen, wurden die Kinder eingeführt in: „Sinnvoller Umgang mit dem PC“.

Mütter und Väter schenkten ihre Freizeit, um die mittlerweile institutionalisierten Kurse durchzuführen. Für den Erfahrungsaustausch, die Überprüfung der Schulungsunterlagen und für die Einarbeitung neuer Kursleiter, fanden zahlreiche Vorbereitungstreffen statt und es wurde eifrig per Mail kommuniziert. Freundlicherweise durften wir erneut Gast in der Mittelschule Burgthann sein, wo Frau Gauer dankenswerterweise alles bestens vorbereitet hatte.

Der Umgang mit dem Computer ist heutzutage quasi Selbstverständlichkeit und auch im neuen Lehrplan PLUS für die Grundschulen gefordert. Die PC-Kurse an der Grundschule Burgthann sollen dabei helfen, dass Kinder das Gerät nicht nur als Spielzeug verwenden, sondern lernen, es zu nutzen. So standen auf dem „PC-Lehrplan“ zunächst die Klärung erster technischer Grundbegriffe, danach die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sowie den sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang. Mit großem Einsatz machten sich die Kinder daran, u.a. Hintergrundbilder zu verändern, Bildschirmschoner einzurichten, mit Fenstern zu arbeiten, Ordner anzulegen, einfache Textverarbeitung kennenzulernen und schließlich tolle Einladungskarten zu erstellen.

Der Lerneifer der Kinder war so beeindruckend, dass nicht nur die Referenten vollauf beschäftigt waren, sondern auch die Mädchen und Buben darüber schnell, teilweise sogar samstags, die Pause oder das Unterrichtsende nach 2 Stunden intensiver Arbeit vergaßen und immer nur beklagten: „Schade, schon aus!“. Die erfolgreiche Teilnahme wurde mit einer hübschen Urkunde belohnt.

Die Kurse machen auch den Referenten ganz viel Spaß und vermitteln Erfahrungen, die sie nicht missen möchten. Prima, dass im Notfall auch immer wieder ehemalige Referenten einspringen. Eltern, die sich für diese Arbeit interessieren, werden sehr gerne in den Kreis aufgenommen und können sich jederzeit an die Schulleitung wenden.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Referenten von Schulleitung und Elternbeirat!

Unser Besuch bei der FFW Burgthann

„Es brennt der Kopierer! Was musst du jetzt tun?“, fragte Feuerwehrmann Christian Volkmuth die interessierten Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b. Zunächst ist es einmal sehr wichtig, Ruhe zu bewahren und Erwachsene zu informieren. Die Kinder erfuhren, dass die wichtigste Telefonnummer 112 nicht nur in Burgthann, sondern in ganz Europa gilt. Wird sie bei uns gewählt, geben die Mitarbeiter in der Integrierten Leitstelle Nürnberg (ILS) den Einsatzbefehl für die Rettungskräfte. In Burgthann rücken dann Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr aus. Im Gegensatz dazu übernehmen in Nürnberg die Berufsfeuerwehren und am Flughafen die Werksfeuerwehr die vier Aufgaben Retten, Bergen, Löschen und Schützen.

Besonders beeindruckt waren die Kinder von der umfangreichen Ausrüstung eines Feuerwehrmanns. Herr Volkmuth zog sich nicht nur für einen „normalen“ Einsatz komplett an. Er stieg auch in die dicke Hose und die schwere Jacke, die er bei Bränden verwenden muss. Dazu kam natürlich noch das Atemschutzgerät inklusive Druckluftflasche sowie verschiedenes Werkzeug. So ausgestattet schleppt er im Notfall bis zu 23 kg.

Vielen Dank, Herr Volkmuth, für diesen sehr interessanten Vormittag!

Ausprobieren ausdrücklich erwünscht

Von Michael Mahringer, Vater eines Erstklässlers, erhielt die Klasse 1a der Grundschule Burgthann ein exklusives Angebot: Er lud die Kinder ein, beim Schwaiger Unternehmen Hüttinger einen äußerst erlebnis- und  lehrreichen Vormittag zu verbringen. Die Firma Hüttinger konzipiert, plant und produziert Exponate in enger Zusammenarbeit mit ihren internationalen Kunden. Naturwissenschaftliche Phänomene sowie komplizierte Technik werden transparent, erlebbar und für die Besucher be“greifbar“.

Bevor es für die Erstklässler in die große Halle mit den vielen Ausstellungsstücken ging, stärkte man sich ausgiebig und zog sich wasserfeste Kleidung über. Diese erwies sich als überaus nützlich, denn die Mädchen und Buben stürzten sich mit Begeisterung auf die aufgebaute Wasserlandschaft und „tauchten“ in eine Welt voller Strudel, Fontänen und Wasserläufe ein. Rohre, Barrieren, Wasserräder, diverse Gefäße, Bälle und schließlich sogar eine Ballkanone motivierten zum intuitiven Ausprobieren. Der Forscherdrang war bei allen innerhalb kürzester Zeit geweckt, und so trieb es die Kinder voller Neugier zu den weiteren Stationen. Ohne Scheu wurde u. a. mit Hilfe selbst gebauter Papierflieger und Raketen getestet, was Luft bewirken kann. Die abgeschlossene Kabine, in der man sich Wind heftig um die Ohren blasen lassen konnte, entwickelte sich rasch zu einem begehrten Aufenthaltsort. An anderen Exponaten erlebten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, dass eigene Kraft kleine Rennautos zum Fahren bringen und Tanzen tatsächlich Licht erzeugen kann. Die Lehrerin Christine Wiesand sowie die Begleiterinnen Nora Leuckfeld und Jana Wiesand beobachteten zufrieden das verträgliche Miteinander und freuten sich über die strahlenden Gesichter der Erstklässler.

Herzlichen Dank an alle, die uns dieses wirklich eindrucksvolle Erlebnis ermöglicht haben!

Grundschule Burgthann und TSV Burgthann - ein starkes Team

Fußball verbindet, fördert Teamfähigkeit, Koordinationsgeschick, macht vor allem Spaß und ist heute ein guter Ausgleich zur Online- und Konsolen-Spiele-Welt.

Genau dies unterstützen die Grundschule Burgthann und die Fußball-Abteilung des TSV Burgthann zwischen denen seit vielen Jahren eine hervorragende Verbindung besteht.

So führten Matthias Görz (Fußball-Abteilungsgleiter und Trainer D-Junioren) sowie Jan Völkel (Trainer Herren) an zwei Tagen im Sportunterricht der ersten und zweiten Klassen eine aufregende Spielstunde durch. Bei dem Spiel „Feuer, Wasser, Blitz“ konnten sich die Kinder zuerst ohne und später mit Ball gleich ordentlich austoben. Als dann auch noch ein Ungeheuer ins Spiel kam wurde mit besonderem Eifer gerannt und geklettert. Ein Fußballspiel auf drei kleine Felder rundete die Spielstunde ab und die Mädchen und Jungs waren sich einig, dass Ballspiele riesig Spaß machen.

Zum Abschluss überreichten die Trainer jeder Klasse einen speziellen Leicht-Fußball für die Pausen, um einen Ausgleich für den Unterricht zu haben.

Selbstverständlich können interessierte Kinder auch im normalen Trainingsbetrieb jederzeit schnuppern um zu sehen, wie ihnen Fußball gefällt. Im Internet unter der Adresse www.tsv-burgthann.de sind die Kontaktdaten der verantwortlichen Trainer zu finden.

BURGTHANN – Bereits zum 16. Mal versammelten sich interessierte Zuhörer, überwiegend Eltern, zum Neujahrskonzert der Grundschule Burgthann. Diesmal reichten die Plätze fast nicht aus, denn auch Gemeinderäte, Kollegen und weitere Ehrengäste waren gekommen, um gleichzeitig die Rektorin Renate Ott-Schwander, die bislang immer alle Konzerte mit Bravour organisierte, gebührend und im Beisein beider Bürgermeister, in den Ruhestand zu verabschieden. Von Schülerinnen und Schülern wurden 19 kurzweilige Stücke vorgetragen und das Percussion Ensemble der Nürnberger Musikhochschule inszenierte  zur Feier des Tages ein musikalisches Feuerwerk.

Nein, eine große Verabschiedung will die Noch-Schulleiterin, die ihr Amt noch bis zur Zwischenzeugnisvergabe am 17. Februar 2017 ausübt, nicht geben. Deswegen waren auch viele Ehrengäste gekommen, um den Tag des Neujahrskonzertes, das die Herzblutpädagogin ins Leben gerufen hat, als Anlass zu nehmen leise „Auf Wiedersehn“ zu sagen. Tränen konnte sie sich bei ihrer Abschiedsrede nach über 42 Jahren schulischer Karriere nicht verkneifen. Hat sie doch die Grundschule, die 1998 erbaut wurde, damals neben der ehemaligen Grund- und Hauptschule, die dann zur Mittelschule wurde (anwesend war Schulleiterin Hannelore Bock), als bisher erste und einzige Rektorin geleitet. Renate Ott-Schwander berichtete vom Sommerferienanfang 1998 in einem noch leeren Gebäude, ohne Telefon, ohne Kopiergerät, ohne Computer, aber dem Wissen, dass wenige Wochen später 320 Mädchen und Buben das Haus in Besitz nehmen würden. Heute sind es nur noch 170 Schüler. Bürgermeister Heinz Meyer würdigte seitens der Gemeinde, zusammen mit seinem Stellvertreter Hermann Bloß, die scheidende Leiterin. War sie doch immer morgens die Erste und trat abends als Letzte den Heimweg an. Mit ihrem großen Engagement und ihren vielen Ideen gestaltete sie das Schulleben mit vielen Veranstaltungen bunter. Es war nicht immer einfach, alle Pläne gegenüber Politik und Verwaltung durchzusetzen, aber sie kämpfte für das Wohl der Kinder in der Schule, die letztendlich zweite Heimat und vertrauter Ort ist.  „Otti wir gehen mit dir in den Ruhestand.“ Warfen einige Sprösslinge ein. Die Elternbeiratsvorsitzende, Anja Litsche, dankte überaus herzlich und gab zudem die Meinung mancher Schüler zum Besten: „Die Otti hat klare Regeln und manche denken, sie sei streng. Aber das ist sie nicht, sie kann es allerdings werden!“  Mehr Zeit für den Mann, für Hobbys und Freizeit, für sich selbst, gesund und aktiv bleiben und Musik weiterhin lieben, sind Wünsche des Elternbeirats an die zukünftige Pensionärin. Der Abschied fiel schwer und so übergaben die Kinder persönlich 100 Rosen an ihre Chefin und die Gemeinde hatte nebst einem Blumenstrauß auch zwei Tassen mit Orts-Wappen als Präsent. Einen herzlichen Dank an alle Spender, Vereine, Kollegen und die Gemeinde, um solche Events erst zu ermöglichen, sprach die „Schul-Mama“ ebenfalls aus.

Hermann Schwander moderierte auf seine liebenswerten Art den ersten Teil des Neujahrskonzertes, bei dem die kleinen Künstler buchstäblich den Ton angaben und gleichzeitig „ihre königliche Hoheit“ nochmal hochleben ließen. Bevor die Reden geschwungen wurden, eröffnete Gabor Mscisz an der Marimba mit „Dance of Snowflakes“ die Feierlichkeit. Mit Felix Krumme am Schlagzeug erblühte der melodische Strauß mit der Einspielung „Hör auf die Mutti“. Valentin Birzele präsentierte ebenfalls an den Drums das „Solo Valentin“. Für Abwechslung des Instruments sorgte dann Mailin Schneider mit „Waltzing Mathilda“. Jakob Gailer ließ ein Madley (Oh Susanna, When the Saints, Old Mc Donald) an seiner Trompete ertönen. “Lift off” wurde am Schlagzeug gekonnt gespielt von Gabor Mscisz. Réne Sugar an der Posaune, begleitet von Fabian Sugar, trumpfte mit „Can you feel the love tonight“ auf. Zarte Töne an der Harfe verbreitete Fiona Schäff mit “Weißt du wieviel Sternlein stehen”. „DrummerMax3“ war von Florian Schäff am Instrument mit Sticks angesagt. Erst seit vier Monaten übt Leander Morgenroth Klavier und wollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen pianomäßig Servus zur Rektorin zu sagen und zwar aus „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Dass „Love me tender“ auch an der Klarinette wunderbar klingt, bewies Mika Starke in Begleitung von Stephan Schlieker (Musikforum) am Tasteninstrument.  Florian Claußen trug mit „Freude schöner Götterfunken“ am Keyboard zum gesamten Rhythmen-Reigen bei. Hanna Kahl und Paul Müller waren ein eingespieltes Team und beherrschten es, vierhändig an einem Klavier zu musizieren. Die Tropfen beim „Regenspiel“ waren ganz deutlich zu hören. Eine atemberaubende Zugabe mit Norbert Hiller, und somit sechshändig an einem Klavier, war schließlich ein Sahnehäubchen. Großer Applaus. Das Lächeln der Kinder oder „Sul lago“ zauberte Sena Müller mit Tatjana Kwint an einem Klavier in die Gesichter des Publikums. Samuel Gamst und Norbert Hiller zeigten auch gemeinsam ihr Können mit dem Stück  „Tarantella“ am Piano. Das kleine Band-Trio Fiona und Florian Schäff sowie Mailin Schneider an Harfe, Schlagzeug und Keyboard gaben „Trust In Beat“ wieder. Anna Krumme musizierte zusammen mit Tatjana Kwint an den Tasten „Kastagnetten“ und, passend zum Anlass, „Ein schöner Tag“. „Und zum Schluss setzt sich Tobias Siwig noch auf eine Holzkiste.“, scherzte Moderator Hermann Schwander. Zusammen mit Daniel Piccon vom Musikforum ließen sie an ihren Cajons  den „Tigerbär“ in die freie Wildbahn und die Gäste belohnten die Darbietungen mit kräftigem Beifall.

Nach dem Sektempfang stellte sich vor der Bühne das Nürnberger Percussion Ensemble auf und heizte richtig Stimmung mit heißen Takten an den Trommeln ein. Die Studenten Felix Bratfisch, Philipp Mohr, Marek Poznanski, Ferdinand Reitberger, Luc Rockweiler, Moritz Wappler und XiQiao Wang unter der Leitung von Prof. Radoslaw Szarek gestalteten den zweiten Teil des Neujahrskonzerts, das gleichzeitig auch Renate Ott-Schwander den Abschied am Ende des Schullebens erleichtern sollte. „Teamwork Quartett“ (Mitch Markovich), „Departures“ und “Sosso-Bala” (beides Emmanuel Séjourné), „Take Five“ (Paul Desmond) und “Libertango” (Astor Piazzolla) ließen die Herzen von Marimba- und Percussion-Fans höher schlagen. Weil jeder der beteiligten Künstler sein Instrument perfekt beherrscht, wurden die Darbietungen zu einem harmonischen, exzellent klingenden Gesamtkunstwerk.

Die absolut positive Resonanz von Seiten des Publikums lässt das Neujahrskonzert sicherlich unvergesslich werden. Daher wünscht sich der Elternbeirat, dass auch im nächsten Jahr dieses kulturelle Ereignis, trotz des großen Vorbereitungsaufwandes, fortgeführt werden sollte.

Es ist toll, wenn sich Mädchen und Buben dazu entschließen, ein Instrument spielen zu lernen. Die Arbeit lohnt sich, auch wenn sie Zeit, Kraft  und Mühe kostet, denn diese Kinder lernen oft besser, leichter und nachhaltiger. Deshalb ist es gut, dass es u.a. zum pädagogischen Auftrag der Schulen gehört, die Freude an der Musik zu wecken und zu fördern. Das Neujahrskonzert an der Grundschule Burgthann ist dafür ein gutes Beispiel.

 

Sabine Rösler

Mathe im Advent

Im Dezember motiviert der Online-Mathekalender „Mathe im Advent“ unsere Schulkinder dazu, geistig aktiv bzw. fit zu sein und kognitive Fähigkeiten zu trainieren. Tag für Tag können sie sich einer neuen kniffligen Aufgabe stellen, knobeln und geeignete Lösungswege suchen, um letztlich zur richtigen Antwort zu gelangen. Obgleich die Aussicht auf einen der möglichen Preise natürlich reizvoll ist, so steht doch der Spaß am Mitmachen und Nüsse-knacken im Vordergrund.

Impressionen von unseren Feiern im Advent

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

Bis auf den letzten Platz war das komplette Theater Mummpitz von Schülerinnen und Schülern der Grundschule Burgthann besetzt. Die ersten, zweiten und dritten Klassen folgten sehr gerne der äußerst großzügigen Einladung der Sparkasse Nürnberg, welche der Schule 150 Eintrittskarten inklusive Fahrtkosten spendiert hatte und damit die exklusive Vorstellung ermöglichte. Das Theaterstück „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ greift das sensible Thema Demenz auf, eine Krankheit mit welcher durchaus auch jüngere Kinder in ihren Familien konfrontiert werden. Die beiden Schauspielerinnen erzählen in musikalisch-poetischer Weise von einem alternden Fuchs, der sich stolz an seine ruhmreichen Taten erinnert, allerdings zunehmend mehr durcheinander bringt und schließlich vieles vollständig vergisst. Am Ende weiß das einst so schlaue Tier nicht einmal mehr, dass es ein Fuchs ist. Insbesondere die liebevolle Zuwendung seiner Freunde mit einer gesunden Portion Humor erleichtert dem jungen Publikum den Zugang und bleibt in Erinnerung. Große Freude herrschte am Schluss der Vorstellung, als die Darsteller nicht nur zwei rote Engel auf die Bühne baten, sondern auch einige Mädchen und Buben. Vor dem Heimweg bekam dann noch jedes Kind zudem von den Sparkassen-Engeln ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: hübsche Plätzchenformen. Ein herzliches Dankeschön geht an alle umsichtigen Begleiterinnen, die die Lehrkräfte bei dieser Fahrt vorbildlich unterstützt haben.

Reise zu den Wawuschels

Die überaus großzügige Spende des Elternteams der Kleiderbörse Burgthann gestattete es allen Klassen der Grundschule Burgthann, „Die Wawuschels mit den grünen Haaren“ tief im Berg zu besuchen. Die Schloss-Spiele Neumarkt e. V. präsentieren derzeit im Theater am Rennbühlweg die zauberhafte Geschichte der kleinen Fabelwesen, in Anlehnung an das gleichnamige Buch von Irina Korschunow:

Die Wawuschel-Familie führt, verborgen in einer Höhle, ein recht gemütliches und unbeschwertes Leben. Doch ein heftiges Beben zerstört den Herd und damit die Möglichkeit, das Lieblingsessen Marmelade zu kochen. Die beiden Kinder Wischel und Wuschel lassen sich mit einem freundlichen Drachen als Begleitschutz und Großmutters Zauberbuch mutig auf ein gefährliches Abenteuer ein, um die Welt der Wawuschels wieder in Ordnung zu bringen.

Alle elf Darsteller schlüpften in beeindruckender Weise in die verschiedenen Rollen und spielten das Stück so überzeugend, dass die jungen Zuschauer völlig in ihren Bann gezogen wurden. Manch einem wurde es aufgrund der etwas unheimlichen Wesen und abenteuerlichen Szenen ein bisschen mulmig. So waren alle über den guten Ausgang der Geschichte sehr erleichtert, und man freute sich mit den Wawuschels über das „Happy End“.

Grundschule Burgthann

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90559 Burgthann

 

Telefon: 09183 - 933 020

Telefax: 09183 - 950 930

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Wichtige Termine:

18.01., Fr: Leistungsbericht für die 4. Klassen

Aktualisiert am 16.01.2019