Wir lesen Zeitung

 

Die Zeitungswelt verändert sich durch digitale Medien und soziale Netzwerke, und

Schulen stehen vor der großen Herausforderung, ihre Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung einer kompetenten Mediennutzung zu unterstützen.

Genau da setzt das Projekt „Klasse!plus“ an: die komplexe und unübersichtliche Medienwelt soll mit dem Medium Zeitung einfach und anschaulich erklärt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden und Spaß und Lust am kreativen Umgang mit der Zeitung entwickeln.

Teilnehmen können alle Schulen im Verbreitungsgebiet der Nürnberger Nachrichten mit den angeschlossenen Heimatzeitungen und der Nürnberger Zeitung/Nordbayerische Zeitung. Auch die Klasse 4a beteiligte sich dieses Jahr an dem Projekt und so konnte trotz der „Corona-Pandemie“ mit dem Lesen der Zeitung etwas Besonderes in den Schulalltag kommen. Mittlerweile sind die Schüler echte Zeitungsprofis geworden und kennen zum Beispiel schon den Aufbau der Zeitung und können sich sehr gut orientieren. Auch die Kreativität darf nicht zu kurz kommen und so wurde nicht nur gelesen, sondern mit der Zeitung auch gespielt und gebastelt.

Zum Zeitungsprojekt hätte normalerweise auch ein Redakteurbesuch gehört, dieser konnte leider durch die Coronakrise nicht stattfinden. Schade!

Dies war eine ausgefallene Bereicherung des Schulalltags, aber noch viel schmerzlicher war die Absage des geplanten Schullandheimes für alle Beteiligten. Gut, dass wir letztes Jahr schon im Schullandheim waren! Wir müssen alle lernen mit dem Covid-19-Virus zu leben!

Ein Gruß in schweren Zeiten

 

Die Schülerinnen und Schüler haben keine Schule, aber sie sollen natürlich zu Hause lernen. Die Lehrer stellen ganz viel ins Internet, und es werden neue Wege ausprobiert. „Haben Sie auch was für das Fach Religion?“, fragte die Schulleitung. Was soll man da sagen? Ja: Die Schüler mögen bitte Bilder malen, Bilder vom Frühling oder Ostern! Und diese dann vor dem Pfarramt in eine Kiste legen. Über 140 Bilder und Kunstwerke sind zusammengekommen, alle toll gemacht. Und was ist damit geschehen? Die Bilder sind in die Briefkästen von Seniorinnen und Senioren gewandert – die, die in der Krise besonders vorsichtig sein sollen. Weil: Wenn man nicht in den Frühling kann, dann kommt der Frühling ins Haus. Danke an die Kinder - und den Seniorinnen und Senioren wünschen wir viel Sonne im Herzen und bunte Blumen vor den Fenstern.

Pfarrer Bernhard Winkler hat zum Dank neue Schlunz-Filme eingestellt.

Burgthanner Grundschüler waren äußerst erfolgreich

Beim 67. Europäischen Wettbewerb ging es um den Neustart in Europa: Die europäischen Institutionen stellen sich nach der Wahl für die kommenden Herausforderungen auf. Nationalismus und Brexit fordern im Inneren, stärkere außenpolitische Verantwortung und Klimawandel drängen auf der globalen Agenda. Die EU und ihre Werte werden gebraucht – weltweit, aber auch von den Europäerinnen und Europäern selbst. EUnited – Europa verbindet: Der 67. Europäische Wettbewerb rief dazu auf, sich auf das zu besinnen, was uns verbindet.

Die Jüngsten kennen und lieben dieselben Märchen- und Kinderbuchfiguren – die Abenteuer von Pippi Langstrumpf oder Jim Knopf verbinden die Kinderzimmer in Europa. Die älteren Schülerinnen und Schüler erkundeten, was uns Europäerinnen und Europäer gesellschaftlich und politisch verbindet: Frieden auf dem europäischen Kontinent, Wertschätzung für Vielfalt und die Zukunft unseres Planeten.

 

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland und eine der ältesten und traditionsreichsten transnationalen Initiativen zur politischen Bildung in Europa. Der „Europäische Wettbewerb“ ist ein erprobtes Instrument praktischer Schularbeit. Er unterstützt Schulen dabei ihren europäischen Bildungsauftrag zu erfüllen. Als einer der gesamtstaatlich anerkannten und geförderten Wettbewerbe steht der Europäische Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Kultusministerkonferenz (KMK) empfiehlt Schulen die Teilnahme, die Kultusministerien der Länder unterstützen seine Durchführung. Die Förderung tragen das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt, die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Kultusverwaltungen der Länder. Der Wettbewerb fordert zu vertiefter Auseinandersetzung mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht auf und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Aufgabenstellung und Methodik bieten den Lehrkräften eine konkrete Möglichkeit, die europäische Dimension im Unterricht zu erschließen. Die Themen zeigen auf, wo europäische Bezüge wirksam sind und auf welchem Feld europäische Entscheidungen verlangt werden. Sie machen auch deutlich, dass vielfach nur gemeinschaftliches Handeln Erfolg verspricht.

 

Über 70.000 Schülerinnen und Schüler setzten beim 67. Europäischen Wettbewerb ihre Gedanken kreativ um. In altersgerechten Aufgabenstellungen wurden Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge und Schulformen aufgefordert, sich mit europäischen Werten auseinanderzusetzen.

 

Die Klassen 1a und 4a der Burgthanner Grundschule beschäftigten sich mit ihren Lehrerinnen Christine Wiesand und Ulla Alexander-Franz mit folgenden Aufgaben: In einem Zirkus leben ganz unterschiedliche Menschen mit besonderen Begabungen und Talenten. Sie bilden eine Gemeinschaft aus verschiedenen Ländern. Manege frei für Artisten, Clowns, Musikanten, Menschen aus ganz Europa! Das Zirkusthema forderte zum Malen eines Kunstwerkes auf. Dies gelang besonders gut Milla Bär (4a), Jelisaveta Manojlovic (4a), Stefan Simon (4a) und Maja Starke (4a). Diese vier Schüler wurden als Landessieger ausgewählt und bekamen dafür Preise und Urkunden.

 

Eine weitere Aufgabe beschäftigte sich mit Pippi Langstrumpf und Jim Knopf. Diese beiden Kinderbuchfiguren sind Kindern aus ganz Europa bekannt. Sie stehen für besondere Stärken. Die Schüler sollten sich vorstellen auf eine der Figuren zu treffen. Dies gelang besonders gut Naya Klimek (1a) und Elena Fritsch (4a). Für ihre Aufgabenlösung wurden sie zu Landessiegern gekürt und bekamen ebenfalls Preise und Urkunden. Naya konnte die Jury sogar zweimal mit ihrem Text und dem gezeichneten Bild überzeugen.

 

Ein weiteres Grundschulthema beschäftigte sich mit Lieblingsorten in Europa. Es lautete: „Ich bin gerne an diesem Ort. Ein Platz in Europa, an dem ich mich wohl fühle, ist…“ Richard Berger (4a) und Emil Rose (1a) erfüllten diese Aufgabe mit Bravour und wurden hierbei als Landessieger ausgewählt. Auch sie bekamen neben einer Urkunde auch Preise.

 

Normalerweise werden alle Landessieger zu einem Festakt am Ende des Schuljahres eingeladen. Ob die Preisverleihung im großen Rahmen durch die Coronakrise jedoch auch im Jahr 2020 stattfinden kann, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

 

Auf jeden Fall gratulieren wir auch an dieser Stelle allen Burgthanner Preisträgern. Wir sind unheimlich stolz auf euch. GLÜCKWUNSCH!!!!

 

Allen Teilnehmern, die leider nicht ausgezeichnet wurden, möchten wir sehr danken. Ihr hattet alle tolle Ideen! Danke für euer Engagement!

Bau der Krötenzäune

Rechtzeitig zum Beginn der Krötenwanderung starteten die beiden vierten Klassen der Grundschule Burgthann ihre alljährliche Aktion. Mit Schaufeln, Spaten, Handschuhen und Gummihämmern im Gepäck machten sich die Viertklässler mit ihren Lehrerinnen Ulla Alexander-Franz und Monika Dingeldein-Schleißing auf den Weg zur Rübleinshofstraße. Dort wurden sie bereits von Mitgliedern des Bund Naturschutzes erwartet. Nach insgesamt 40 Jahren gab Siegbert Hoffmann endgültig das Projekt an seine Nachfolgerin Anita Bitterlich ab. Ein letztes Mal leitete er mit seiner Kollegin die Kinder mit viel Geduld beim Bau des Krötenzaunes an. Dieser soll Kröten, Molche und Frösche auf ihrem Weg vom Winterquartier zum Laichplatz davor schützen, von Autos überfahren zu werden. Die Kinder durften Haltestangen aus Metall in die Erde schlagen, den Zaun befestigen und mit Erde abdichten. Danach gruben sie Löcher für große Eimer. Diese wurden mit einer dünnen Laubschicht zum Schutz vor Austrocknung und einer Kletterhilfe für größere Tiere gefüllt. In den nächsten Wochen werden nun hoffentlich viele Frösche oder Kröten über die Straße getragen und wieder frei gelassen.

Grundschule Burgthann

Mimberger Straße 28

90559 Burgthann

 

Telefon: 09183 - 933 020

Telefax: 09183 - 950 930

gs-burgthann@odn.de

Wichtige Termine:

 

08.09.2020, Di:

Erster Schultag

Wir leben und lernen in einer ausgezeichneten gebärdensprachfreundlichen Institution.

Aktualisiert am 03.08.2020