Auszeichnung zur Umweltschule

mit 2 Sternen

Wir sind eine "Prima Klima Schule" im doppelten Sinne. Für uns steht das gute soziale Miteinander genauso im Vordergrund wie der Einsatz für eine bessere (Umwelt). Wir arbeiten gerne mit Externen zusammen und lassen uns bereichern. So half uns auf dem Weg zur Umweltschule die Diakonie NAH mit Frau Brunner-Arnds und die ehrenamtlichen Energieberater Herr Helmreich, Herr Nägelein und Herr Ermer. Die Schüler haben viele tolle Ideen, die sie im Kinderparlament einbringen dürfen.

Auftaktveranstaltung war ein Infoabend mit den Eltern im Oktober 2022. Es entwickelte sich im Anschluss mit den Experten ein Konzept, in dem sich unterschiedliche Schwerpunkte herauskristallisiert haben. So wurden die 1. Klassen Papierexperten, die zweiten Klassen Müllexperten, die dritten Klassen waren für das Thema „Strom“ verantwortlich und die vierten Klassen waren Wasserexperten und verantwortlich für den CO2-Fußabdruck. Weitere Unterstützung bekamen wir auch von der Organisation „Natur In Franken“. Die schulische Ansprechpartnerin Frau Andrea Groß kam in die Grundschule und führte mit den zweiten Klassen eine theoretische Einheit über die Bedeutung des Mülltrennens durch. Mit den ersten Klassen besprach sie die Bedeutung der Bäume und schöpfte im Anschluss daran Papier. Dieser Eindruck war sehr stark und die Schüler verstanden die Bedeutung zukünftig achtsam mit Papier umzugehen. „Energie“ besuchte mit einem zukunftsorientierten Auto die Burgthanner Grundschule und die Schüler wurden für alternative Fortbewegungsmöglichkeiten ohne Sprit sensibilisiert. Auch der LBV unterstützte in Person von Katharina Liebel die Grundschule. Sie erklärte woher die Kakaobohnen kommen und was das „fair-trade“ Siegel für die dort lebenden Menschen bedeutet. Die Zweitklässler besuchten in der Projektwoche den Demeterhof „Igelhaut“ und erfuhren etliches über die Honigherstellung und die Schafhaltung. Im praktischen Part wurde auch gefilzt. Im Nachbarort Mimberg gibt es auf einem Bauernhof einen Hofladen. Frau Meyer, die Bäuerin, erklärte die Bedeutung des Einkaufs von regionalen und saisonalen Produkten.

Als ökologischer Aspekt für die Bewerbung zur Umweltschule ermittelten die Schüler und Schülerinnen, dass eine geringe Abgabe von Emissionen durch die Abschaffung von Eltern-Taxis wünschenswert wäre. Zudem wollten sie keine Aktivitäten, die Prozesse des Ökosystems beeinträchtigen. Dies geschah durch einen sparsamen Umgang mit der Heizung, dem Strom, dem Papier, dem Wasser, der Mülltrennung. Die Viertklässler bekamen noch einen Einblick in das Ökosystem, indem Sie den CO2-Fußabdruck ermittelten und Versuche hierzu mit Herrn Helmreich durchführten. Soziale Aspekte wurden auch bei der Bewerbung zur Umweltschule umgesetzt. Dies geschah durch soziale Aktivitäten, so dass die Schüler die Ziele verstehen und mittragen. An der Schule dürfen sich die Kinder stets einbringen und ihre Meinungen im Schülerparlament, im Kummerkasten, … mitteilen. Diese Äußerungen werden ernst genommen und verfolgt. Dies führt zu einem guten Klima und einer angenehmen Lernatmosphäre. Es erfolgte zudem eine Projektwoche zum „Nachhaltigen Klima“, bei der jede Klasse ihre Erkenntnisse dar- und vorstellen durfte. Ein weiterer ökologischer und sozialer Aspekt um die Gesellschaft zu verbessern war auch die Durchführung eines Kinderflohmarktes für die gesamte Schulfamilie. Auch Büchertauschbörsen und ein Tauschregal sind den Kindern in der Schule jederzeit zugänglich. Was ist zusammengefasst nach einem Jahr auch im Schuljahr 2023/24 übriggeblieben? Das Aufsammeln und Trennen des Mülls ist mittlerweile selbstverständlich. Ein positiver Nebeneffekt ist für unser Reinigungspersonal, dass sie sich um den Müll zunehmend weniger kümmern müssen. Das nächste Ziel wäre es, dass zunehmend weniger Müll anfällt und der Ausleerzyklus der Mülltonnen ausgedehnt werden kann. Es wurde der Co 2 Fußabdruck der Schule mit Hilfe des Sachaufwandsträger ermittelt. Dieser sollte langfristig verringert werden. Regionale Pausenobstkisten gehören zum Schulalltag. Die Eltern geben täglich gesundes Pausenbrot in wiederverwertbaren Boxen mit. Das Bewusstsein zum sparsamen Umgang mit Strom, Wasser, Heizung hat sich gewandelt. Viele Unterrichtsgänge mit Frau Astrid Rosenbach und Regina Geiger haben verdeutlicht, dass die Streuobstwiese, der Wald und die Wiese wunderschön sind und mit ihren Pflanzen und Tieren geschützt werden muss. Zudem tagt das Kinderparlament auch weiterhin regelmäßig und versucht dort nachzubessern, wo es erwünscht ist.


Bundesweiter Vorlesetag

Viele Großeltern kamen am Vorlesetag der "Stiftung Lesen" in die GS Burgthann und lasen den Kindern vor. Sogar selbst geschriebene Märchen, bei denen die Kinder als Schauspieler agierten, wurden vorgelesen. Die geschenkte Zeit und der liebevolle Lesevortrag kamen bei allen Schülern sehr gut an.


Kinder lesen Kindern vor

Die Zweitklässler der Klassen 2b und 2c besuchten die beiden Burgthanner Kindergärten an zwei Vormittagen und hatten im Vorfeld bereits zu Hause Bücher ausgesucht und das Vorlesen dieser geübt. Aufgeregt und freudig ging es dann in den Kindergarten und dort durften die „Großen“ den Kindergartenkindern vorlesen, die gespannt den Geschichten lauschten. Ein Gewinn für beide Seiten!


Vorlesen im Altenheim Mimberg

Hallo, ich heiße Isabel, bin 9 Jahre alt und gehe in die Klasse 4b der Grundschule Burgthann. Zusammen mit meinen Mitschülern und meiner Lehrerin sind wir ins Altenheim zu Fuß gegangen, um den Menschen dort aus selbst ausgesuchten Büchern vorzulesen. Als wir angekommen sind gingen wir in einen Saal mit Stühlen und Tischen an denen die Leute saßen, denen wir vorgelesen haben. Dann las jeder von uns der Reihe nach vor. Am Ende überreichten unsere Klassensprecher den Pflegern die Waffeln, dir wir als Dankeschön, dass wir kommen durften mitgebracht haben. Danach haben wir einen Korb mit Süßigkeiten als Dank, dass wir da waren bekommen. Das fand ich sehr toll. Als wir wieder vom Altenheim zurück zur Schule gelaufen sind hat schon die zweite Pause begonnen. Dann hat sich jeder von uns ein Stück aus dem Geschenkekorb genommen. Das war lecker. Den Rest haben wir uns für den nächsten Tag aufgehoben. Wir hatten alle sehr viel Freude beim Vorlesen gehabt.

(Isabel Meyer, Klasse 4b)


Jonglieren an der GS Burgthann

Julius Preu, Jongleur der Gruppe Gravitos, besuchte mit seinem Freund Luca Pferdmenges die GS Burgthann, um dort Jonglage-Workshops durchzuführen und am Ende eine Jonglage-Show zu präsentieren.

Zunächst einmal wurden den Kindern die Jongliergegenstände Tücher, Ringe, Teller, Diabolos und Keulen vorgestellt. Anschließend durften die Kleineren unter Anleitung selbst mit Tüchern, Tellern und Diabolos das Jonglieren versuchen. Die älteren Schüler versuchten sich sogar in der Bällejonglage. Eifrig führten die Kinder die verschiedenen Übungen aus und stellten fest wie viel Übung und Konzentration dies benötigt. Besonders beeindruckte die Schüler die Tatsache, dass Luca mit seinem Jonglage-Partner Daniel Ledel es ins Guinness World Records Buch 2024 geschafft hat, da er mit ihm zusammen 16 Bälle jonglierte. Dies ist ein Weltrekord. Krönender Abschluss war die Abschlussshow von Luca und Julius mit musikalischer Umrahmung – sogar LED-Keulen waren im Einsatz. Natürlich riefen alle Schüler nach einer Zugabe, die es dann tatsächlich auch gab.


Wie war die Schule früher?

Die ehemalige Lehrkraft Ulla Weißhardt empfing die Kinder der Klasse 2c im Innenhof der Burgthanner Burg. Anhand eines alten Klassenfotos entdeckten die Zweitklässler, dass früher die Klassen sehr groß waren und mehrere Jahrgänge gemeinsam unterrichtet wurden. Befremdlich war den Kindern auch die getragene Kleidung. Anschließend ging es ins Schulzimmer der Burgthanner Burg. Dort konnten fünf alte Schulbänke, ein Lehrerpult und eine „Eselsbank“ aufgefunden werden. Die Kinder verglichen ihr heutiges Schulzimmer mit dem Museumsschulzimmer. Die Griffelschachtel, die Ranzen und die Schiefertafel fanden bei den Schülern großen Anklang. Besonders groß war auch die Freude, als die Kinder selbst mit einem Griffel ausprobieren durften auf die Schiefertafel zu schreiben. Das Lesen der altdeutschen Schreibschrift empfanden die Zweitklässler als enorm schwer. Auch die damaligen Materialien wie alte Landkarten, Fibeln, Rechenschieber Schwammschatulle, …. bewunderten die Kinder. Gerne beantwortete Frau Weißhardt alle Fragen der neugierigen Schüler. Zum Schluss gab es sogar noch für die Kinder ein Fleißkärtchen.


Sicheres Fahrradfahren

Am 25.10.2023 konnten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen ihre Radfahrausbildung unter der Leitung von Carolin Preller und Viola Dollinger mit der Fahrt im Realverkehr abschließen.
Dafür waren die Verkehrspolizisten Jasmin Kritzenthaler und Rico Appelt an der Grundschule Burgthann. Gemeinsam mit den Kindern haben sie die Fahrräder der jüngsten Verkehrsteilnehmer auf ihre Sicherheit im Straßenverkehr geprüft, bevor sie dann mit den Viertklässlern in der Verkehrswirklichkeit der Schulumgebung gefahren sind.
Auch die Freiwillige Feuerwehr Burgthann hat sich wieder durch Lukas Förster und Noah Schleißing daran beteiligt und den Schülerinnen und Schülern die Gefahr des toten Winkels veranschaulicht. Wir sind sehr dankbar für dieses tolle Engagement!
Die Veranstaltung endete mit der Vergabe der Führerscheine. Insgesamt durften sich sogar 7 Kinder über einen Ehrenwimpel freuen. Stellvertretend für den Elternbeirat gratulierte Stefanie Seitz und überreichte nützliche Geschenke. - Herzlichen Glückwunsch an alle und eine gute und unfallfreie Fahrt!


Der erste Wandertag der 4. Klassen

Von der Grundschule Burgthann aus sind wir zum Burgthanner Bahnhof gelaufen. Von dort aus sind wir mit der S-Bahn bis zum Bahnhof Ochenbruck gefahren. Als wir dann ausgestiegen sind, sind wir ca. 1 Stunde bis zum Spielplatz gelaufen. Dort war die große Rutsche immer gut besucht. Aber auch die Schaukel und die Klettersachen waren sehr beliebt bei den Viertklässlern. Nach etwa 1,5 Stunden intensiver Bewegung machten wir uns wieder auf den Rückweg. Die Laufstrecke war diesmal kürzer, da wir direkt von Feucht aus zurück nach Burgthann gefahren sind. In der Schule angekommen gab es zum Abschluss noch ein Eis für die erschöpften Schüler der beiden vierten Klassen.

(Jasmin Echtler und Pauline Jung, 4a)


Mathematik-Meisterschaft

in Mittelfranken

Bei der diesjährige

mittelfränkischen Mathemeisterschaft

erreichten diese Kinder

in der 1. Runde hervorragende Plätze:

 

1.      Platz: Emil Vogel

2.      Platz: Liana Balogh

3.      Platz: Franziska Bauer

 

Herzlichen Glückwunsch!

Für die nächste Runde im November

drücken wir die Daumen.


Ausflug auf die Steuobstwiese

Mit Unterstützung von Frau Astrid Rosenbach erkundete die Klasse 1a am 13.10.2023 die Streuobstwiese. Die SchülerInnen lernten spielerisch die verschiedenen Bewohner und Besucher der Streuobstwiese kennen. Da waren von Fuchs, Marder, Hase, Igel, Eichhörnchen und vielen verschiedenen Vogelarten allerlei Tiere dabei. Das Fell des Fuchses durften wir sogar vorsichtig streicheln.

Mit der Becherlupe machten sich die Kinder dann selbst auf die Suche nach Wiesenbewohnern, das war sehr spannend. Wir entdeckten viele Spinnen, Schnecken, Fliegen und Käfer.

Frau Rosenbach erklärte uns, wie Obstbäume veredelt werden und zeigte uns, wie man Apfel- und Birnbäume ganz leicht voneinander unterscheiden kann.

Auf einer großen Decke lag verschiedenes Obst und Gemüse bereit. Die Klasse 1a lernte zunächst Obst von Gemüse zu unterscheiden und sortierte dann das Obst nach zwei Kategorien – Obst, das man auf der Streuobstwiese finden kann und Obst, das aus südlichen, warmen Ländern mit viel Sonnenschein kommt. Zwischendrin und zur Stärkung für unseren Rückweg zur Schule bekamen alle Kinder Apfelstücke zum Probieren – mmh, das war sehr lecker!


Mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Insbesondere für die neuen Erstklässler stellt der Schulweg eine große Herausforderung dar: Der Straßenverkehr ist sehr komplex und steckt voller unterschiedlicher Gefahren. Verkehrsteilnehmer verhalten sich nicht immer rücksichtsvoll. Die Grundschule Burgthann ist sehr dankbar, dass ihre Schulkinder jeden Morgen von achtsamen Schulweghelfern über den Zebrastreifen in der Bahnhofsstraße geleitet werden. Das Team der verlässlichen, fürsorglichen Helfer benötigt jedoch dringend Verstärkung. Stefanie Votav, Mitarbeiterin im Rathaus, versucht deshalb, auch über die ABC-Schützen zusätzliche Schulweghelfer zu gewinnen. In allen ersten Klassen verteilte sie Informationsbriefe zu diesem Anliegen an die Familien.

Dunkelheit und schlechte Sichtverhältnisse erhöhen, gerade im Herbst und Winter, das Risiko auf dem Schulweg zusätzlich. Rainer Purucker von der Gebietsverkehrswacht Altdorf-Feucht überreichte in der zweiten Schulwoche jedem Erstklässler ein neongelbes „Warndreieck“ zum Überwerfen und warb dafür, diese regelmäßig zu tragen. Die Mädchen und Jungen erkannten rasch die Signalwirkung, welche durch Reflektoren und auftreffendes Scheinwerferlicht noch verstärkt wird.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle, die an den Bushaltestellen ehrenamtlich und „einfach so“ Aufsicht führen, sowie an alle, die beim Bringen bzw. Abholen ihrer Kinder Vorsicht und Umsicht walten lassen – trotz Stress und Eile!


Ping-Pong-Geschichten mit Ursula Muhr

und drei Klassen der GS Burgthann

Die Stadt Altdorf rief für alle Schüler der Grundschulen der Schwarzachtalplus-Region im März 2023 ein ganz besonderes Projekt mit der renommierten Autorin und Kulturpreisträgerin Ursula Muhr ins Leben. Sie schrieb mit den Kindern ein spannendes Buch. Das Ganze funktionierte als sog. „Ping-Pong-Geschichte“.

Die letztjährigen Klassen 1c, 3a und 4a mit ihren Klassleiterinnen Ulla Alexander-Franz, Carolin Preller und Andrea Meyer nahmen bei diesem spannenden Schreibprojekt teil. Frau Muhr besuchte die Klassen persönlich in ihrem Klassenzimmer und stellte den Kindern das Projekt und die Arbeitsweise kurz vor. Nun galt es die Eckpunkte festzulegen: Der Ort, an dem die Geschichte spielte. Er sollte den Kindern bekannt und ein bisschen besonders sein. Die Hauptpersonen, die die Geschichte erlebten. Meist ein Junge und ein Mädchen, also keine größeren Gruppen, aber auch keine Einzelperson. Danach entwarfen die Kinder einen Steckbrief ihrer Hauptpersonen: Alter, Aussehen, Hobbys, besondere Fähigkeiten etc. Sie überlegten, in welcher Beziehung die beiden zueinanderstehen – sie müssen ja nicht zwingend befreundet sein. Ein Steckbrief mit Bild und den biographischen Angaben zur Person wurde im Klassenzimmer aufgehängt, half den Kindern, sich zu erinnern. Nun konnten die Kinder mit der Geschichte beginnen. Es bewährte sich, zunächst im Plenum zu arbeiten – gemeinsam überlegten die Schüler, was geschehen könnte. In Gruppenarbeit wurden die möglichen Geschichtenanfänge ausformuliert und aus den Ergebnissen der einzelnen Gruppen wurde per Mehrheitsbeschluss die beste Variante ausgewählt. Diese wurde dann von den Kindern im Plenum weiterbearbeitet und ergänzt. Oder die schönsten Ideen aus mehreren Geschichten wurden zu einem gemeinsamen Text zusammengefügt. Die Gruppen und Paare wurden im Laufe des Projekts immer wieder neu zusammengestellt. Ziel war, dass sich jedes Kind als Mit-Urheber fühlen konnte. Zu Beginn und Abschluss jeder Schreibphase wurde die Geschichte vorgelesen, möglichst mehrmals von verschiedenen Kindern. Oft fielen beim Zuhören schwache Stellen auf, die dann gleich diskutiert und evtl. verbessert werden konnten. Wenn der Text „abgesegnet“ wurde, schickte ihn die Lehrkraft per Mail an Frau Muhr. Diese redigierte den Textabschnitt und schrieb ein Stückchen weiter. Die Korrekturen (liebevoll erläutert) und die Fortsetzung sendete Ursula Muhr zurück, woraufhin die Kinder wieder ein Stück schreiben konnten. Das Tolle: Auch diejenigen Kinder, denen es nicht leichtfiel, Sätze zu Papier zu bringen, hatten die Möglichkeit, mitzumachen und ihre kreativen Ideen im Gedankenaustausch im Unterricht mitzuteilen. Und die Schüler*innen, die den Zugang zur Sprache grundsätzlich schwer finden, konnten Bilder zur Geschichte malen, die dann als Illustrationen veröffentlicht wurden. Die abschließende Buchgestaltung übernahm die Grafikerin Irma Stolz.

Am Mittwoch, den 4.10.23 war es dann endlich so weit:

Ursula Muhr und Amrei Noä (Ansprechpartnerin des Projektes der Stadt Altdorf) kamen mit den gedruckten Büchern, in denen die Geschichten aller 11 beteiligten Klassen enthalten waren. Die jetzigen Kinder der Klassen 2c und 4a waren sehr aufgeregt. Zunächst lasen Frau Muhr und Frau Noä abwechselnd einige Geschichten an und stellten auch die 11 Wassergeister digital vor. Die Spannung steigerte sich und die Freude und Begeisterung der Schülerinnen und Schüler waren riesengroß, als sie endlich „ihr Buch“ in den Händen hielten. Eifrig wurde geblättert, geguckt an welcher Stelle die Klassengeschichte zu finden ist, gelacht, gejauchzt, ... Folgende Aussprüche waren zu hören: „Das ist einfach cool!“ – „Ich bin so stolz!“ - „Eigentlich müsste jedes Schulkind ein Buch schreiben dürfen“. „Einfach spitze!“ ….

Frau Muhr wurde mit einer „warmen Dusche“ (=lobende Worte und Sätze) für ihre geniale Arbeit gedankt.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Sponsoren, die den Schulkindern ein derartiges Projekt ermöglicht haben.


„Woher kommt die Kartoffel?“

Im Rahmen der „Alltagskompetenzschulung“ durften die Zweitklässler der Burgthanner GS den schulortnahen Kartoffelacker von Frau Tina Meyer besuchen. Dort hatte die Landwirtschaftsbäuerin schon liebevoll einen Tisch und Sitzgelegenheiten für die Kinder vorbereitet.

Zunächst konnten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines Plakates das Wachstum einer Kartoffelpflanze erfahren. Anschließend durften sich immer Zweiergruppen aus einer Schatzkiste einen Gegenstand nehmen, der mit der Kartoffel zu tun hat. Gemeinsam wurde im Gespräch geklärt, was es mit dem Gegenstand auf sich hat. So erfuhren die Kinder, dass die Kartoffel Wasser, Erde und Sonne zum Wachsen benötigt, sie lernten den Kartoffelroder kennen, der für die Ernte der Kartoffeln benötigt wird, dass aus Kartoffel auch Kloßteig, Pommes und Chips, … gemacht werden, …

Groß war die Freude, als die Kinder dann selbst mir kleinen Schaufeln und Rechen Kartoffeln aus der Erde holen durften. Mit Eifer und Begeisterung waren die Kinder ausdauernd bei der „Arbeit“. Im Anschluss wurde sogar der Kartoffelkönig bestimmt. Dies war die schwerste Kartoffel, die mit einer Waage gewogen wurde. Tina Meyer hatte zur Stärkung auch gekochte Kartoffeln, Kräutersalz, Pfeffer und Butter dabei. Alle Schülerinnen und Schüler verspeisten diese Köstlichkeit. Im Anschluss durften die Schülerinnen und Schüler noch Sackhüpfen mit Kartoffelsäcken. Viel zu schnell verging die Zeit und alle Kartoffelsäcke und Tüten wurden in Frau Meyers Auto verladen und zur Schule gebracht. Die „Kartoffel“ wird seitdem von den Zweitklässlern mit anderen Augen betrachtet und wert geschätzt.


Zertifizierung in Bronze für die Grundschule Burgthann

Am 28.09.2023 zeichneten Kultusminister Michael Piazolo und Umweltminister Thorsten Glauber in München 51 bayerische Schulen aus. Diese engagieren sich in ihrem Schulalltag für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Für die Bewerbung zur „Klimaschule“ galt es, einen individuellen Klimaschutzplan zu erstellen, und Schülerinnen und Schüler mussten zusammen mit den Lehrkräften, Eltern und weiteren Beteiligten in verschiedenen Handlungsfeldern entsprechende Maßnahmen planen, durchführen und teilweise abgeschlossen haben. Die Grundschule Burgthann war zwischen vielen weiterführenden Schulen eine von wenigen prämierten Grundschulen und erhielt bei diesem gemeinsamen Projekt von Umwelt- und Kultusministerium die Auszeichnung in der Zertifizierungsstufe „Bronze“.

Die Urkunde sowie das repräsentative Schild fürs Schulgebäude nahm beim Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche eine kleine Delegation aus Burgthann entgegen. Liana Balogh und Konstantin Niemeyer vertraten die Schulkinder. Der Zweitklässler beantwortete auf der Bühne souverän die Nachfrage von Prof. Dr. Michael Piazolo und stellte die Schwerpunkte seiner Schule stichpunktartig dar. Stellvertretend für die Elternschaft war Christina Niemeyer mitgereist. Zugleich gehört sie dem örtlichen Obst- und Gartenbauverein an, einem Kooperationspartner der Schule. Komplettiert wurde die Gruppe von Schulleiterin Christine Wiesand und Ulla Alexander-Franz. Die Konrektorin der Schule agierte als Initiatorin für die Bewerbung und Organisatorin verschiedener Maßnahmen rund um den Klimaschutz. Das Schuljahr 2022/23 hatte die Schulfamilie bewusst unter das Motto „Prima nachhaltiges Klima“ gestellt. Vielfältige Aktionen wurden altersangemessen durchgängig in den Unterricht eingebaut. Dabei erfuhr die Grundschule Burgthann freundliche Unterstützung von vielen kompetenten Fachleuten. In regelmäßigen Treffen wurde mit dem „Nachhaltigkeitsteam“ ein curriculares Konzept ausgearbeitet. Claudia Brunner-Arnds, von Diakonie NAH e.V., Norbert Ermer, Friedrich Helmreich sowie Günter Nägelein, ehrenamtliche Energieberater-Experten, die mit einem Energiesparprojekt halfen, bereicherten die Schule bei der Umsetzung.

Bei der Zertifizierungsfeier lobte der bayerische Kultusminister das Engagement aller mit diesen Worten: “Gemeinsam mit der ganzen Schulfamilie habt Ihr die Ärmel hochgekrempelt und zahlreiche Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Schulalltag ergriffen: beispielsweise Müll gesammelt, getrennt und vermieden. Ihr habt Energie im Schulhaus gespart, Bäume gepflanzt oder seid mit dem Rad oder Bus zur Schule gefahren und habt Euch nicht von Euren Eltern mit dem Auto bringen lassen. Vielen Dank für Euren Einsatz zu noch mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit!“ Thorsten Glauber fügte seinerseits hinzu: “Die ‚Klimaschulen Bayern‘ sind echte Vorbilder. Mit kreativen Projekten zeigen sie, wie Klimaschutz funktioniert und laden zum Mitmachen und Nachahmen ein. Ich bedanke mich bei allen Klimaschulen für das beeindruckende Engagement.“


Erwerb des Sportabzeichens

In den Bereichen Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination trainierten die Schülerinnen und Schüler der GS Burgthann ein ganzes Schuljahr fleißig. So wurden stets verschiedene Gegenstände geworfen, das Seilspringen geübt, ausdauerndes Laufen trainiert, …. Die Kinder durften sogar noch nachweisen, dass sie in der Lage waren 50 m zu schwimmen. Als Belohnung erhielten die jungen Sportler das Sportabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen sportlichen Leistung.


Schulwanderung zur Hecke